Sonderkreiskonferenz beschließt Satzungsänderung

 

Im kommenden Jahr jährt sich die „Erfolgsstory” des Awo Kreisverbandes Mittelfran-ken-Süd bereits zum 40. Mal. „Geschichte” schrieben die rund 160 Delegierten der Ortsvereine jedoch auch in diesem Jahr. Auf einer Sonderkreiskonferenz beschlossen sie Anfang November eine weitreichende Satzungsänderung, verbunden mit der erstmaligen Wahl eines Präsidiums. In der konstituierenden Sitzung bestätigte der neue Aufsichtsrat später die bisherige Vorstandsriege in ihren Ämtern.

 

SCHWABACH/ROTH — Die Arbeiterwohlfahrt Mittelfranken-Süd wird künftig von einem Präsidium geleitet. Zu dessen Vorsitzenden wurde Schwabachs ehemaliger Stadtkämmerer Richard Schwager gewählt.

 

 Als Stellvertreter stehen ihm Anita Kohl (Rednitzhembach) sowie Willy Bergdolt (Weißenburg) zur Seite.

 

 Als weitere Mitglieder im Präsidium wurden Sascha Bluhme (Katzwang), Reinhard Hader (Schwabach), Dieter Hättig (Roth), Hans Heinrich (Abenberg), Peter Leipold (Georgensgmünd), Anette Pappler (Pappenheim), Margot Pusch (Wendelstein), Jürg Regler (Hilpoltstein), Ben Schwarz (Georgengmünd), Karla Trillitzsch (Thalmässing) gewählt.

 

 Kreisvorsitzender Hartmut Hetzelein erläu-terte die Ziele der Satzungsänderung hin zu einem Präsidiumsmodell: die Beschleuni-gung der Entscheidungswege, eine klarere Zuordnung der Aufgaben und eine bessere Verzahnung der Schnittstellen im Sozialun-ternehmen. Zudem verlangt der vom Awo Bundesausschuss verpflichtend erlassene „Corporate Governance Kodex” eine strikte Ämtertrennung der operativen Ausführung sowie der strategischen Kontrolle. Anschlie-ßend diskutierte die Konferenz die Paragra-phen und genehmigte diese schließlich ein-stimmig.

Richard Schwager hat sich in den langen Jahren als Schwabachs Stadtkämmerer und Wirtschaftsreferent einen exzellenten Ruf erarbeitet. Auch der Awo ist er seit langem verbunden: Seit 44 Jahren ist er Mitglied.

 

 Neben der Unterstützung des Kreisvorstandes bei der Entscheidungsfindung sieht Schwager insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Gesamtbetriebsrat als Arbeit-nehmervertretung als besonders wichtig an. „Unser Ziel muss es sein, den Kreisverband auch über unsere Generation hinaus zukunftsfähig aufzustellen”, gab Schwager die Devise für die Arbeit des Aufsichtsrates aus.

 

(mit freundlicher Genehmigung des ST)