AWO-Veehharfengruppe bereichert seit neun Jahren die „Ruhepunkte im Advent”

Zum Jubiläum ein musikalischer Rückblick auf 10 Konzerte

 

Kleinschwarzenlohe - Seit inzwischen neun Jahren ist es in der Kleinschwarzenloher Allerheiligenkirche eine schöne Tradition, dass die Veehharfengruppe der Wendelsteiner AWO mit ihrem Konzert jeweils die vier „Ruhepunkte im Advent” eröffnet. Auch heuer war zur Freude der über 20 Musikerinnen und Musiker der Gruppe die Kirche wieder bis zum allerletzten Platz besetzt und bot mit ihren historischen Kunstschätzen und ihrem Raumklang den idealen Ort für die Veehharfe als Instrument leiser wie intensiver Töne und mehrstimmiger Weisen.

 

„Wie doch die Zeit vergeht” war das Thema des diesjährigen Konzertprogramms, das die schönsten Stücke der Adventskonzerte aus den letzten Jahren präsentierte. Als Leiterin der Veehharfengruppe lud Gaby Kohlert in ihrer Begrüßung die etwa 150 Zuhörer zu einem „musikalischen Rückblick” ein und die 26 Musikerinnen und Musiker eröffneten das Konzert mit einem ersten „einfachen” Liederblock. An bekannte Adventsweisen mit „Seht die gute Zeit ist nah” und „Wie soll ich dich empfangen” schloss sich ein Zwischentext an und im Wechsel mit Margot Pusch trug Gaby Kohlert auch im weiteren Konzertverlauf kurze Texte vor.

Mehrere Weihnachts- und Adventslieder wie „Kindelein zart”, „Tief im kalten Winter” und „Inmitten der Nacht” bildeten den nächsten musikalischen Block und im dritten Liederblock ging es bei hörbarer Steigerung des Könnens um die Hirten im Weihnachtsgeschehen wie etwa mit der „Glentleitner Hirtenmusik”. Mehrere Stücke aus der „Deutschen Bauernmesse” und aus der „Brieger Christnacht”, die 2017 den Schwerpunkt des Konzerts gebildet hatte, präsentierten die 24 Musikerinnen und zwei Musiker der Veehharfengruppe als einen der Höhepunkte des aktuellen Konzerts.

 

„Schokoladenbraun” und „Blattgold”

Gut zum Konzertthema passten auch die neu ins Konzertprogramm aufgenommenen Stücke „Schokoladenbraun” und „Blattgold”. Mit „Es wird scho glei dumper”, dem „Abendlied” aus der Oper „Hänsel und Gretel” und einem Abendkanon zelebrierte das Musikensemble einen hohen musikalischen „Schwierigkeitsgrad” mit mehrstimmige Weisen und läutete damit zugleich das Finale des gelungenen Konzerts im Rahmen der diesjährigen Advents-„Ruhepunkte” ein. Durch den anhaltenden Applaus um Zugaben gebeten, begeisterten die Musikerinnen und Musiker - gut darauf vorbereitet - ihr Publikum noch mit der „Inzeller Weihnachtsmusik”.

Erfreut waren die Musikerinnen und Musiker zudem über die Spenden als Erlös des Konzerts: Wie in den Vorjahren kommen diese der eigenen Kirchengemeinde und der Allerheiligenkirche selbst zugute. Bereits am 3.Dezember - im Rahmen des „Adventsfensters” - bei der Vorstellung der neuen Informationstafel zur Allerheiligenkirche durch den gleichnamigen „Freundeskreis” konnte Gaby Kohlert den Verantwortlichen des Freundeskreis 370-, als Spende übergeben. Dieser Konzerterlös ist zur Installation einer Außenbeleuchtung für die Kirche als aktuelles Freundeskreis-Projekt eine willkommene Unterstützung. (jör)

 

Foto (AWO): Die 26 Musikerinnen und Musiker der Veehharfengruppe der Wendelsteiner AWO beeindruckten anlässlich ihres Jubiläumskonzerts in der Allerheiligenkirche in der Reihe „Ruhepunkte im Advent” das Publikum mit einer Auswahl der schönsten Stücke aus den Konzertprogrammen der letzten Jahre.